
Alte Herren, frische Beine: Turnierfieber in Sinsen
28. August 2026Der Wanderpokal des Sinsener Ü32-Turniers steht jetzt im Vereinsheim der SG Suderwich. Die Surker überzeugten im gesamten Turnierverlauf und schlugen Titelverteidiger FC Marl im Neunmeterschießen (5:4). Acht Teams aus dem Kreis und darüber hinaus trafen am 29. August auf der Bezirkssportanlage aufeinander.
Mit einem Sieg, einer Niederlage und einem Unentschieden schied Gastgeber TuS 05 Sinsen bereits wie 2025 in der Vorrunde aus. Kapitän Henning Schöpe nahm’s sportlich: „Als guter Gastgeber lassen wir natürlich anderen den Vortritt“, sagte er mit einem Augenzwinkern.
Die Sinsener Truppe durfte dann zwei sehr unterschiedliche Halbfinale vom Platzrand aus beobachten. Während die SG Suderwich den Konkurrenten Rhenania Bottrop mit 4:0 vom Platz fegte, tat sich der FC Marl gegen den FC 96 Recklinghausen recht schwer. Erst im Neunmeterschießen konnten sich die Rot-Schwarzen mit 5:3 durchsetzen. Das Spiel um Platz 3 gegen die Bottroper entschied der FC 96 dann mit 2:0 für sich.
Auch das Finale war eine spannende Sache. Nach Ablauf der Spielzeit (12 Minuten) stand es 1:1. Auch hier musste die Entscheidung vom Punkt aus fallen. Die ganz in Blau auflaufenden Surker hatten die besseren Nerven und mit Benny Oppenberg einen starken Kepper zwischen den Pfosten. 5:4 hieß es am Ende und der Jubel der Suderwicher war groß.
Bei der Siegerehrung betonte TuS-Ehrenpräsident Walter Dudler die Bedeutung des Miteinanders: „Fußball ist nicht nur die schönste Nebensache der Welt, sondern schafft auch Gemeinschaft – und die ist heute wichtiger denn je.“ Zugleich lobte er das souveräne Schiedsrichterteam und das faire, freundschaftliche Miteinanderspielen aller Teilnehmer.
Mit etwas bangem Blick schauten die Organisatoren Marcus Pawlak und Rolf Maday derweil in den Himmel und auf die heranziehenden dunklen Regenwolken – wussten sie doch, dass eine Rede des langjährigen TuS-Vorstands schon mal etwas länger dauern kann. Aber Walter Dudler hatte wie immer alles im Griff und beendete seine Worte mit dem Dank an alle Spieler, Fans und Organisatoren, bevor der Regen herunter prasselte. Gutes Timing, Glück auf!




